Referenzen
Die dargestellten Projekte basieren auf klar definierten Leistungen – von der digitalen Gebäudeerfassung über Bestandsmodelle bis hin zu ESG- und CAFM-Datenstrukturen.
Eine vollständige Übersicht unserer Leistungen im Bereich digitale Gebäudedaten finden Sie hier.
Unsere Projekte zeigen, wie digitale Gebäudedaten in der Praxis wirken: präzise Dokumentation, höhere Betriebssicherheit, klare Entscheidungsgrundlagen und eine nachhaltige Datenbasis für Planung, Wartung und FM.
Wir arbeiten für Industrie, Gesundheitswesen, öffentliche Einrichtungen und private Eigentümer – immer mit dem Ziel, reale Gebäude digital nutzbar zu machen.
Operational BIM für Katastrophenschutz
Teilnahme am Katastrophenschutz durch ein vollständiges, QR-Code-gestütztes P&ID-Modell der Kühltechnik für schnelle Gefahreneinschätzung und sichere Intervention bei Ammoniak-Notfällen.
Details zum BIM-Katastrophenschutz
Zugehörige Leistung: Digitale Gebäudeerfassung
Digitalisierung von Mietobjekten
Erstellung präziser 2D-Grundrisse durch digitale Gebäudevermessung als Basis für Flächenberechnung, Reinigungsplanung und zukünftige Renovierungsarbeiten.
Mehr zur Mietobjekt-Digitalisierung
Zugehörige Leistung: Digitale Gebäudeerfassung
Digitalisierung eines historischen Gebäudes
Präzise Laservermessung eines über 500 Jahre alten Gebäudes in Asperg zur Erstellung exakter 2D-Pläne und digitaler Zwillinge für Sanierung, Planung und CAD-Integration.
Projektbericht: Historisches Gebäude
Zugehörige Leistung:Digitale Gebäudeerfassung
Partnerreferenzen
Unsere Partnerschaft mit OrthoGraph ermöglicht es uns, bewährte Lösungen aus Krankenhausbetrieb, Facility Management und Industrieanlagen in unseren Projekten einzusetzen.
Die folgenden Beispiele zeigen, wie präzise digitale Gebäudedaten, Operational BIM und FM-orientierte Dokumentation in der Praxis funktionieren – und welchen Mehrwert sie für Sicherheit, Betrieb und Wartung schaffen.
OrthoGraph in Krankenhäuser
Digitale Bestandsdaten für Medizin- und Infrastrukturplanung. Präzise Erfassung von Räumen, Betten, Gasleitungen und Anlagen – für sicheren Betrieb und effiziente Wartung.
Zugehörige Leistung: OrthoGraph Software – Verkauf, Implementierung & Schulung
FM-orientierte Baudokumentation
Klare, vollständige Gebäudedaten für Facility Management. Exakte Flächen, Räume und Assets – sofort nutzbar für Wartung, CAFM und Betrieb.
Zugehörige Leistung: CAFM- und Datenmanagement
Operational BIM für Industrieanlagen
Unterstützt BOSCH durch einen laufend aktualisierten Digital Twin, der Assets und Sensoren präzise abbildet und Ausfallzeiten deutlich reduziert.
Zugehörige Leistung: Digitaler Zwilling – Bestandsmodell
Operational BIM für Katastrophenschutz
Bei Industrieanlagen mit Kälte- und Ammoniaktechnik spielt die schnelle und präzise Gefährdungseinschätzung eine entscheidende Rolle.
Gemeinsam mit OrthoGraph haben wir ein vollständig digitales, QR-gestütztes P&ID-Modell (Piping and Instrumentation Diagram) einer Produktions- und Brauereiumgebung erstellt, das den Katastrophenschutz, die technische Leitung und externe Einsatzkräfte bei der schnellen und sicheren Intervention unterstützt.
Ausgangssituation
Die betroffene Anlage verfügte über eine komplexe Kälte- und Ammoniakinfrastruktur, deren Dokumentation teilweise unvollständig und veraltet war.
Im Falle eines Lecks oder Notfalls waren schnelle Entscheidungen nötig – doch genaue Informationen über Leitungen, Ventile, Sicherheitssysteme und Abschaltpunkte fehlten oder waren nur lokal verfügbar.
Die Herausforderung bestand darin, ein System zu schaffen, das alle sicherheitskritischen Komponenten sofort sichtbar macht – direkt am Einsatzort.
Lösung: Operational BIM + P&ID-Integration
Gemeinsam mit OrthoGraph erstellten wir ein vollständiges 2D/3D-Modell der gesamten Kälteanlage inklusive aller P&ID-Elemente.
Die wichtigsten Funktionen:
- Vollständiges P&ID-Modell, in das jedes Rohr, jede Leitung, jedes Ventil und jeder Sensor integriert wurde
- QR-gestützte Identifikation aller relevanten Anlagenkomponenten
- Digitale Karten der Gefahrenzonen, Flucht- und Abschaltpunkte
- Sofort verfügbar auf Tablet und Smartphone
- Anpassbar, erweiterbar und jederzeit aktualisierbar
Einsatzkräfte und technische Spezialisten können nun innerhalb von Sekunden erkennen:
- Wo ist die Leckage?
- Welche Bereiche sind gefährdet?
- Welche Ventile müssen betätigt werden?
- Welche Wege sind sicher?
Ergebnis und Nutzen
- Sekundenchnelle Gefahreneinschätzung bei Ammoniak-Notfällen
- Einheitliche, mobil verfügbare Dokumentation
- Erhöhte Sicherheit für Personal und Einsatzkräfte
- Deutlich schnellere Entscheidungsfindung
- Bessere Vorbereitung für Audits und Sicherheitsinspektionen
- Reduzierte Ausfallzeiten und geringere Risiken
Fazit
Dieses Operational-BIM-Projekt zeigt, wie aus technischen Bestandsdaten ein lebenswichtiges Einsatzwerkzeug entsteht.
Die Kombination aus P&ID-Modell, QR-Kennzeichnung und digitalem Gebäudezwilling schafft einen neuen Standard für Katastrophenschutz und technische Betriebssicherheit.
Möchten Sie wissen, wie Operational BIM auch Ihren Betrieb sicherer machen kann?
Digitalisierung von Mietobjekten
Eine präzise und vollständige digitale Bestandsaufnahme ist für Vermieter, Property Manager und Dienstleister entscheidend.
Mietflächen müssen korrekt dokumentiert sein, damit Reinigung, Bewirtschaftung, Renovierungen oder Flächenberechnungen zuverlässig funktionieren.
In diesem Projekt haben wir Mietobjekte vollständig digitalisiert und damit eine belastbare Grundlage für operative und strategische Entscheidungen geschaffen.
Ausgangssituation
Der Eigentümer verwaltete mehrere Mietflächen, deren Pläne veraltet oder unvollständig waren. Flächenberechnungen stimmten nicht mehr mit der Wirklichkeit überein, Raumaufteilungen hatten sich geändert, und es gab keine klare Übersicht über Funktionsflächen, Installationen oder technische Infrastruktur.
Gleichzeitig mussten zukünftige Renovierungen vorbereitet und Abstimmungen zwischen Hausverwaltung, Dienstleistern und Mietern verbessert werden.
Dazu wurde eine präzise digitale und CAFM-kompatible Datengrundlage benötigt.
Lösung: Digitale Gebäudeerfassung und Flächenmodellierung
Wir führten eine vollständige digitale Vermessung aller relevanten Bereiche durch.
Mithilfe moderner Laser-Technologie wurden Räume, Wände, Öffnungen, Installationen und Flächennutzungen exakt erfasst – direkt vor Ort und ohne Betriebsunterbrechungen.
Auf Basis der Messdaten erstellten wir:
- präzise 2D-Grundrisse
- strukturierte Raum- und Flächenlisten (Nutzfläche, Verkehrsfläche, Technikfläche usw.)
- saubere Raumidentifikationen für FM und Bewirtschaftung
- digital nutzbare CAD- und CAFM-Dateien
- klar definierte Flächen für Reinigung, Nebenkosten und Abrechnung
Die Modelle wurden so aufbereitet, dass sie sofort in FM-Systeme überführt werden konnten.
Ergebnis und Nutzen
- Exakte Flächenangaben für Abrechnung, Reinigung und Vertragsmanagement
- Klare Raumstrukturen für Bewirtschaftung und technische Planung
- Verlässliche Unterlagen für zukünftige Renovierungs- und Umbauprojekte
- Hohe Transparenz zwischen Vermieter, Mietern und Dienstleistern
- Sofortige CAFM-Nutzung ohne Nachbearbeitung
- Zeitersparnis im Betrieb durch eindeutige Dokumentation
Mit der Digitalisierung der Mietobjekte steht dem Betreiber eine belastbare, langfristig nutzbare Datengrundlage zur Verfügung.
Fazit
Dieses Projekt zeigt, wie digitale Vermessung und strukturierte Flächendaten die Bewirtschaftung von Mietobjekten vereinfachen und verbessern können.
Saubere Grundrisse, klare Flächen und aktuelle Bestandsdaten sorgen für Effizienz im Betrieb und Sicherheit in der Planung.
Möchten Sie Ihre Mietflächen ebenfalls präzise digitalisieren lassen?
Digitalisierung eines historischen Gebäudes
Historische Gebäude stellen besondere Anforderungen an Vermessung, Dokumentation und Planung.
Ungenormte Wandstärken, unebene Böden, Setzungen und frühere Umbauten machen eine klassische Planrekonstruktion nahezu unmöglich.
In diesem Projekt digitalisierten wir ein über 500 Jahre altes Gebäude in Asperg und schufen eine präzise, CAD-fähige Grundlage für Sanierung, Energieoptimierung und zukünftige Nutzungskonzepte.
Ausgangssituation
Das denkmalgeschützte Objekt war in wesentlichen Teilen nicht dokumentiert. Vorhandene Pläne stimmten nicht mehr mit der Realität überein, und viele bauliche Elemente waren im Laufe der Jahrhunderte verändert worden.
Für eine geplante Sanierung und strukturelle Untersuchung wurden exakte, aktuelle Bestandsdaten benötigt – inklusive Wandstärken, schiefer Ebenen, Dachgeometrie und baulicher Besonderheiten.
Da das Gebäude weiterhin genutzt wurde und keine großflächigen Eingriffe möglich waren, musste die Erfassung schnell, präzise und möglichst störungsfrei erfolgen.
Besondere Herausforderungen historischer Gebäude
Historische Bauten weichen in mehreren Punkten stark von modernen Gebäuden ab:
- keine geraden oder parallelen Wände
- große Schwankungen in Wandstärken
- verzogene Balkenkonstruktionen
- unebene Fußböden
- fehlende oder unvollständige Altpläne
- räumliche Engstellen und schwer zugängliche Dachräume
Diese Faktoren machen klassische Vermessungsmethoden unzuverlässig. Deshalb wählten wir eine laserbasierte Erfassung, kombiniert mit digitaler Modellierung.
Lösung: Präzise 2D- und 3D-Erfassung mit OrthoGraph
Wir führten eine vollständige digitale Gebäudevermessung durch, bei der sämtliche relevanten Strukturelemente erfasst wurden:
- Wände, Decken, Böden
- variable Wandstärken
- Fenster, Türen
- tragende Elemente
- technische Installationen
- räumliche Besonderheiten
Die Daten wurden in der OrthoGraph-App strukturiert verarbeitet und anschließend in CAD-fähige Modelle überführt.
Ergebnis: ein hochpräziser digitaler Zwilling, der selbst komplexe historische Strukturen realitätsgetreu abbildet.
Leistungen durch InfoCargo
- Laserbasierte Vor-Ort-Vermessung
- Erfassung unregelmäßiger Geometrien
- Modellierung der 2D-Grundrisse und 3D-Strukturen
- Ermittlung von Wandstärken und baulichen Details
- Aufbereitung der Daten für Allplan
- Bereitstellung von PDF-Plänen, DXF-Dateien und digitalen Modellen
- Dokumentation kritischer Bauteile für Sanierungsplanung
- Abstimmung mit Planungs- und Ingenieurbüros
Ergebnis und Mehrwert
Die digitale Bestandsaufnahme ermöglichte eine zuverlässige Grundlage für:
- energetische Bewertungen und Sanierungsplanung
- Tragwerksanalyse
- Installation moderner Technik
- Flächen- und Raumnutzung
- CAD-basierte Entwurfsplanung
- langfristige Dokumentation im Sinne des Denkmalschutzes
Durch die präzise Erfassung konnten Planer Fehler deutlich reduzieren.
Das Gebäude ist nun vollständig dokumentiert und kann über viele Jahre hinweg digital weitergenutzt werden.
Fazit
Dieses Projekt zeigt, wie moderne Vermessungstechnologie historische Strukturen zugänglich macht und eine belastbare Grundlage für Sanierung, Modernisierung und energetische Maßnahmen schafft.
Ein digitaler Zwilling ist bei denkmalgeschützten Gebäuden kein Luxus mehr – sondern eine Voraussetzung für präzise, sichere Planung.
Möchten Sie ein historisches Gebäude präzise digital erfassen lassen?
OrthoGraph in Krankenhäusern - Partnerreferenz
Diese Referenz stammt von unserem Technologiepartner OrthoGraph und zeigt sehr gut, welches Potenzial Operational BIM im Krankenhausumfeld hat.
Wir teilen dieses Beispiel, weil es verdeutlicht, wie dieselbe Technologie auch in unseren Projekten eingesetzt werden kann – überall dort, wo Sicherheit, Betriebskontinuität und technische Transparenz im Fokus stehen.
Krankenhäuser sind hochkomplexe Gebäude: wechselnde Raumfunktionen, sensible medizintechnische Geräte, umfangreiche Gas- und Versorgungsleitungen und strenge regulatorische Anforderungen.
In einem solchen Umfeld sind präzise, aktuelle und einfach zugängliche Gebäudedaten kein „Nice-to-have“, sondern eine betriebliche Notwendigkeit.
Krankenhausprojekt mit OrthoGraph Operational BIM
Im von OrthoGraph beschriebenen Krankenhausprojekt wurde ein digitales Gebäudemodell aufgebaut, das sowohl Räume als auch technische und medizintechnische Infrastruktur abbildet.
Ziel war es, der technischen Leitung und den FM-Teams ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie:
- Raumfunktionen und Belegungen jederzeit nachvollziehen können
- medizinische Gase und Versorgungsleitungen klar dokumentiert haben
- Geräte, Installationen und kritische Assets eindeutig identifizieren können
- Änderungen im Bestand schnell und ohne komplexe CAD-Prozesse nachführen können
OrthoGraph Operational BIM diente dabei als zentrale Plattform, in der alle relevanten Informationen zusammenfließen und mobil verfügbar sind.
Same-day-Updates statt veralteter Pläne
Ein besonderer Fokus in dieser Referenz liegt auf der Geschwindigkeit: In einem Krankenhaus ist es nicht ausreichend, wenn Pläne „irgendwann“ aktualisiert werden – Änderungen müssen möglichst am gleichen Tag in der digitalen Dokumentation erscheinen.
OrthoGraph ermöglicht genau das: Räume, Anlagen oder Geräte können direkt vor Ort erfasst oder angepasst werden, und die Daten stehen anschließend sofort allen berechtigten Nutzern zur Verfügung.
Dadurch wird die klassische Lücke zwischen Papierplan, CAD-Datei und Realität deutlich verkleinert. Die Gebäudedaten entwickeln sich parallel zum tatsächlichen Zustand weiter, statt permanent hinterherzulaufen.
Was wir aus dieser Referenz für unsere Kunden ableiten
Auch wenn dieses konkrete Projekt von OrthoGraph selbst durchgeführt wurde, ist die gezeigte Vorgehensweise direkt auf viele andere Kliniken und medizinische Einrichtungen übertragbar.
Für Krankenhäuser und Gesundheitsimmobilien in unserem Marktumfeld bedeutet das:
- Technische Leitung und FM erhalten ein klar strukturiertes Abbild der Gebäude- und Anlagenstruktur.
- Medizintechnik, Versorgungstechnik und Haustechnik arbeiten mit denselben Daten.
- Sicherheits- und Notfallszenarien können besser vorbereitet und dokumentiert werden.
- Zertifizierungen, Audits und behördliche Nachweise lassen sich effizienter bedienen.
Als Partner von OrthoGraph unterstützen wir Krankenhäuser dabei, ähnliche Operational-BIM-Lösungen aufzubauen – von der Datenerfassung über die Strukturierung bis zur Systemeinführung.
Fazit
Diese OrthoGraph-Referenz zeigt exemplarisch, wie ein Krankenhaus von einem digitalen, operativ nutzbaren Gebäudemodell profitieren kann: mehr Transparenz, schnellere Entscheidungen, höhere Sicherheit und deutlich weniger Abhängigkeit von veralteten Unterlagen.
Genau diesen Ansatz verfolgen wir auch in unseren eigenen Projekten – mit derselben Technologie, angepasst an die Rahmenbedingungen und Anforderungen unserer Kunden.
Möchten Sie wissen, wie Operational BIM in Ihrem Krankenhaus oder Ihrer Gesundheitseinrichtung aussehen könnte?
FM-orientierte Baudokumentation – Etele Plaza - Partnerreferenz
Diese Referenz stammt von unserem Technologiepartner OrthoGraph und zeigt, wie FM-orientierte Baudokumentation bereits während der Bauphase umgesetzt werden kann.
Wir teilen dieses Beispiel, weil es sehr gut veranschaulicht, welches Potenzial Operational BIM für die spätere Bewirtschaftung und das Facility Management von komplexen Gebäuden hat – und weil wir mit derselben Technologie auch in unseren Projekten arbeiten.
Ausgangssituation
Die Futureal Group, einer der größten Projektentwickler in Ungarn, errichtete mit der Etele Plaza ein großes Shopping- und Dienstleistungszentrum.
Schon während der Bauphase war klar: Für den späteren Betrieb werden detaillierte, FM-taugliche Bestandsdaten benötigt – insbesondere in den Korridoren, Technikzonen und Servicebereichen.
Ziel war es, die baulichen Strukturen und eingebauten Assets so zu dokumentieren, dass sie nicht nur für die Bauabwicklung, sondern vor allem für das spätere Facility Management nutzbar sind.
Lösung: FM-orientierte Baudokumentation mit Operational BIM
OrthoGraph wurde als Lösung gewählt, um während der Bauphase eine vollständige, FM-orientierte Gebäudedokumentation aufzubauen.
Das Besondere: Die Dokumentation erfolgte nicht nur in Form klassischer Pläne, sondern als Operational-BIM-Modell mit klarem Fokus auf Betrieb und Wartung.
Im Projekt wurden:
- alle Korridore und relevanten Bereiche digital erfasst
- eingebaute Assets (z. B. technische Einbauten, Installationen) inventarisiert
- die baulichen Strukturen und Leitungssysteme in einem digitalen Modell abgebildet
Da sich das Gebäude noch im Bau befand, waren Rohinstallation, Leitungen und Bauteile offen zugänglich.
Diese Situation wurde genutzt, um Strukturen zu dokumentieren, die später hinter Wänden oder Decken verschwinden.
Laser-Scanning und Asset-Inventur
Neben der Operational-BIM-Erfassung wurden zusätzlich Laserscans durchgeführt, um sämtliche Leitungen, Rohre und tragende Bauteile zu dokumentieren, bevor sie verkleidet wurden. So entstand:
- eine detaillierte grafische Asset-Inventur
- sofort verfügbare Flächen- und Mengendaten
- eine Lageübersicht aller eingebauten Komponenten
- eine Punktwolke, mit der das Gebäude später messbar bleibt, auch für Maße, an die während der Bauphase zunächst niemand gedacht hat
Alle Informationen – Flächen, Asset-Mengen, Positionen, Fotos von interessanten Punkten – wurden in OrthoGraph so organisiert, dass sie sowohl für Bauabwicklung als auch für den langfristigen Betrieb nutzbar sind.
Relevanz für unsere Kunden
Auch wenn dieses Projekt direkt von OrthoGraph realisiert wurde, zeigt es sehr deutlich, wie sinnvoll es ist, bereits während der Bauphase FM-orientiert zu denken. Für unsere Kunden heißt das:
Der optimale Zeitpunkt für Operational BIM ist nicht erst nach Fertigstellung, sondern schon während des Ausbaus.
Wenn Leitungen, Installationen und Assets noch sichtbar sind, kann eine Dokumentation mit deutlich höherem Informationsgehalt erstellt werden.
Die dadurch entstehende Datenbasis begleitet das Gebäude über den gesamten Lebenszyklus – von der Bauabnahme über den Betrieb bis zur Modernisierung.
Genau diesen Ansatz – FM-orientierte Baudokumentation mit Operational BIM – nutzen wir auch in unseren eigenen Projekten, angepasst an die Anforderungen und Systeme unserer Kunden.
Ergebnis und Nutzen
Die OrthoGraph-Referenz zur Etele Plaza zeigt folgende Kernvorteile:
- Hochwertige, FM-fähige Dokumentation der Korridore und eingebauten Assets bereits während der Bauphase
- Detaillierte, grafische Asset-Inventur statt fragmentierter Listen
- Sofort verfügbare Flächen- und Mengendaten für Abrechnung, FM und Bewirtschaftung
- Messbare Punktwolke des Gebäudes, inklusive verdeckter Bauteile
- Langfristige Nutzbarkeit der Daten im gesamten Lebenszyklus des Einkaufszentrums
Fazit
Diese OrthoGraph-Referenz demonstriert, wie Bau- und FM-Welt sinnvoll verbunden werden können: Nicht nur „As-built“-Dokumentation, sondern eine bewusst FM-orientierte Baudokumentation, die vom ersten Tag an auf den späteren Betrieb ausgerichtet ist.
Als OrthoGraph-Partner übertragen wir genau dieses Vorgehen auf Projekte unserer Kunden – mit Fokus auf DACH-Markt, lokale Anforderungen und bestehende FM-/CAFM-Strukturen.
Möchten Sie prüfen, ob eine FM-orientierte Baudokumentation auch für Ihr Projekt sinnvoll wäre?
Operational BIM für Industrieanlagen - Partnerreferenz
Diese Referenz stammt von unserem Technologiepartner OrthoGraph und zeigt exemplarisch, welche Effizienzpotenziale Operational BIM in industriellen Produktionsumgebungen eröffnet.
Wir teilen dieses Projekt, weil es verdeutlicht, wie dieselbe Technologie auch in unseren eigenen Industrie- und FM-Projekten eingesetzt wird – insbesondere bei komplexen technischen Anlagen, hohen Wartungsanforderungen und anspruchsvollen Dokumentationsprozessen.
Industrieanlagen stellen extreme Anforderungen an Dokumentation und Betrieb: weit verzweigte Leitungsnetze, Maschinenparks mit hohem Wert, Sicherheitsvorschriften, regelmäßige Inspektionen und kurze Reaktionszeiten im Störungsfall.
Ein präziser digitaler Überblick über Anlagen, Versorgungen und Infrastruktur schafft hier einen messbaren Wettbewerbsvorteil.
Ausgangssituation
In dem OrthoGraph-Projekt ging es um die Unterstützung einer großen Produktionsanlage von Bosch. Die technische Dokumentation war über Jahre gewachsen, verteilt vorhanden und teilweise veraltet.
Typische Probleme:
- lange Suchzeiten für Anlagen, Leitungen, Absperrventile und technische Punkte
- fehlende Transparenz über Asset-Standorte und Wartungshistorien
- ineffiziente Fehlerdiagnose
- hoher Aufwand bei Änderungen und Instandhaltungsprozessen
Damit Wartung, Betrieb und Engineering effizienter arbeiten können, wurde ein operativ nutzbares, präzises und mobil verfügbares BIM-Modell benötigt.
Lösung: Operational BIM als praktisches Betriebssystem für die Anlage
In der Bosch-Produktionshalle wurde ein vollständiges Operational-BIM-Modell aufgebaut, das alle wichtigen technischen Elemente sichtbar macht.
Kernelemente der Lösung:
- digitale Erfassung sämtlicher Maschinen, Versorgungsleitungen und Infrastruktur
- klare Strukturierung aller Assets in logischen Gruppen und technischen Hierarchien
- QR-/Barcode-Identifikation von Anlagen zur sofortigen Vor-Ort-Erkennung
- 2D/3D-Darstellung der Betriebsmittel mit eindeutiger Position
- mobile Nutzung über Tablet oder Smartphone direkt an der Maschine
- sofortige Aktualisierbarkeit bei Änderungen im Betrieb
Dadurch entstand ein System, das exakt auf die Anforderungen eines industriellen Produktionsstandortes zugeschnitten ist.
Vorgehensweise & Methodik
OrthoGraph dokumentierte:
- die vollständige Infrastruktur der Hallen (Böden, Decken, Stützen, Versorgungswege)
- Maschinen, Produktionsanlagen und technische Nebenaggregate
- Druckluft-, Kühlwasser-, Strom- und IT-Versorgungen
- Schaltpunkte, Sicherheitseinrichtungen und Wartungszugänge
- relevante Messpunkte, Sensoren und Stellglieder
Alle Daten wurden unmittelbar in ein Operational-BIM-Modell integriert, das speziell für die tägliche Nutzung in Produktion und Instandhaltung ausgelegt ist.
Warum diese Referenz für unsere Kunden relevant ist
Auch wenn dieses Projekt direkt von OrthoGraph realisiert wurde, zeigt es exakt jene Anwendungsfälle, die wir im DACH-Markt ebenfalls bedienen:
- Instandhaltung benötigt schnellen Zugriff auf verlässliche Anlagendaten
- Engineering benötigt klare Strukturen für Umbauten und Erweiterungen
- Sicherheitsteams benötigen sichtbare Leitungswege und Abschaltpunkte
- Betriebsteams profitieren von messbar kürzeren Such- und Diagnosezeiten
Da wir dieselbe Operational-BIM-Technologie einsetzen, übertragen wir diese Vorgehensweise direkt auf Industrieprojekte unserer Kunden – einschließlich Erfassung, Datenstruktur, Modellierung und Integration in bestehende Systeme.
Ergebnis und Mehrwert
Die OrthoGraph-Lösung brachte dem Bosch-Standort spürbare Vorteile:
- deutlich schnellere Wartungs- und Fehlerdiagnoseprozesse
- klare Sichtbarkeit aller Anlagen und Versorgungswege
- mobile Verfügbarkeit aller technischen Informationen vor Ort
- erhebliche Reduktion von Stillstands Zeiten
- durchgängige, versionsgesicherte technische Dokumentation
- höhere Planungssicherheit für Umbauten und Erweiterungen
Das digitale Modell dient heute als lebendes Betriebssystem für die Produktionsanlage.
Fazit
Dieses Beispiel zeigt, wie Operational BIM in Industrieumgebungen zu einem echten Produktivitätsfaktor wird.
Gerade in Anlagen mit komplexer Infrastruktur oder hohen Sicherheitsanforderungen bietet ein digitaler, mobil nutzbarer Zwilling einen enormen Mehrwert.
Möchten Sie wissen, wie eine ähnliche Operational-BIM-Lösung in Ihrer Industrieanlage aussehen könnte?
Kontaktieren Sie uns
Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktages. Ihre Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet.
